Therapie - Einzeltherapie
Die systemische Einzeltherapie ist ein therapeutischer Ansatz, der sich auf die Beziehungen einer Person (Erwachsener, Jugendlicher oder Kind) zu ihrem Umfeld konzentriert, sei es in der Familie, am Arbeitsplatz, im Freundeskreis, in der Schule oder in der Gesellschaft.
Im Laufe der Zeit durchläuft jeder Mensch Phasen, in denen es ihm nicht mehr gelingt, die notwendigen Fähigkeiten zu mobilisieren, um auf seine Bedürfnisse einzugehen, wodurch er sich in einer Krise befindet.
Das Ziel der Einzeltherapie ist es, den Betroffenen aus einer Situation der Spannung, des Missverständnisses und des Leidens herauszuholen, damit er ein Leben führen kann, das seinen Wünschen besser entspricht.
Die Einzeltherapie richtet sich an alle Personen, die Schwierigkeiten haben oder sich in einer Situation befinden, die von Spannungen, Missverständnissen oder Leiden geprägt ist.
Sie richtet sich auch an Personen, deren derzeitiges Leben nicht mehr ihren Erwartungen entspricht, die sich in einer Übergangsphase befinden und einen neuen Lebensabschnitt beginnen möchten.
Diese Schwierigkeiten, Spannungen und Leiden können sich insbesondere äußern durch: Kommunikationsschwierigkeiten, Beziehungsschwierigkeiten, Spannungen auf familiärer Ebene, Familienkonflikte, Schwierigkeiten, ihren Platz in der Familie zu finden, Isolation, berufliche Schwierigkeiten (Unzufriedenheit, Mobbing, Entlassung, Arbeitslosigkeit, Arbeitssuche), Schulschwierigkeiten (Mobbing, Phobie, mangelndes Selbstvertrauen), körperliche Beschwerden ohne organische Ursache (Rückenschmerzen, Migräne, Müdigkeit oder gar Erschöpfung...), manchmal durch das Auftreten psychologischer Symptome (mangelndes Selbstvertrauen, geringes Selbstwertgefühl, Angstzustände, Depressionen, Burn-out), Sucht, Stress, überwältigende Emotionen (Umgang mit Wut, Angst).
Die Schwierigkeiten, auf die man stößt, können mit verschiedenen Lebensabschnitten zusammenhängen (Partnerwahl, Schwangerschaft, Trauer, Ruhestand, Altern der Eltern und ihr Tod, Nachlass eines Angehörigen), mit herausfordernden Momenten oder besonderen Ereignissen, die Leiden hervorrufen oder reaktivieren können (Krankheit, Trauer, Umzug, Entlassung, Arbeitslosigkeit, berufliche Probleme, die Wahl einer neuen beruflichen Ausrichtung, finanzielle Veränderungen), oder mit der Entwicklung der Familienzusammensetzung (nach einer konfliktreichen Trennung, bei einer Scheidung, vor einer Familienzusammenführung, bei komplizierten Beziehungen zu minderjährigen oder erwachsenen Kindern).